Vorschau auf 2018: Programm „War no more!“

Krieg und Frieden oder: ,,War no more!“
Im Gedächtnis an die Millionen Toten im Ersten Weltkrieg (1914-1918)

Es ist schon erschreckend, wie häufig über alle Jahrhunderte hinweg sich politische, religiöse, wirtschaftliche oder soziale Konfliktsituationen zu Kriegen hin entwickelt haben. Einer der schlimmsten war sicher der Erste Weltkrieg, in den weltweit etwa 40 Staaten verwickelt waren. 17 Millionen Menschen verloren dabei ihr Leben, bevor es am 11. November 1918 zum Waffenstillstand
von Compiègne kam. Der Erinnerung an dieses Ereignis vor hundert Jahren und dem Gedenken an die vielen Toten ist dieses Programm gewidmet. Neben Liedern voller Enthusiasmus für Waffengänge und Landsknechtsliedern kommt auch das berühmte Chanson La guerre von Clément Janequin zur Aufführung, in dem Kriegslärm Iautmalerisch musikalisch dargestellt ist. Das Gebet im Kriege hat Wilhelm Kienzl mitten in den Schlachten des Ersten Weltkriegs komponiert. Männerchorstücke, die die vielen Kriegsopfer beklagen, leiten über zu den Friedensgesängen wie dem Supplication for Peace (2002) von Ivan Moody oder Imagine von John Lennon. Der Gospelsong Down by the riverside gibt die Schlusslösung aus: ,,War no more!“